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Plastikfrei im Alltag: So können Sie Ihren Plastikverbrauch reduzieren

Plastikfrei im Alltag: So können Sie Ihren Plastikverbrauch reduzieren

Sie sind selbstverständlicher und kaum beachteter Bestandteil des alltäglichen Lebens und sollten mehr Aufmerksamkeit erhalten: Kunststoffe wie Plastik mögen auf den ersten Blick praktisch, ausgesprochen funktional und vor allem vielseitig einsetzbar erscheinen. Bei näherer Betrachtung bergen Sie jedoch erhebliche Risiken: Der Kunststoff ist nicht biologisch abbaubar, zersetzt sich aber in winzige Teilchen, wie sie ohnehin industriell genutzt werden. Diese verbreiten sich über den gesamten Planeten und gelangen letztendlich auch in den Organismus. Dass dies nicht gesund sein kann, liegt auf der Hand. Umso wichtiger ist es, sparsam mit diesem Kunststoff umzugehen – und dazu erhalten Sie hier alle wichtigen Informationen sowie Tipps und Hinweise.

Was ist Plastik?

Sprechen wir von Plastik, meinen wir künstlich hergestellte Stoffe: Obwohl sie überwiegend aus den natürlichen Elementen Kohlenstoff, Stickstoff und Sauerstoff bestehen, kommt Plastik in dieser Form in der Natur nicht vor. Plastik besteht aus Makromolekülen, die per Polymerisation hauptsächlich aus Erdöl gewonnen werden.

Wofür wird Plastik genutzt?

Sie finden den Kunststoff in jedem Bereich Ihres Lebens. Diese Tatsache ist dem hohen Maß an Vielseitigkeit und Funktionalität geschuldet, die der Kunststoff dank entsprechender Zusätze mitbringt. Plastikprodukte können einerseits nicht nur stabil und damit transportsicher sein, sondern auch so flexibel gestaltet werden, dass sie unterschiedlichsten Ansprüchen genügen. Sie sind vergleichsweise leicht, wasserdicht und unterliegen nicht der Korrosion, wie das bei vielen Metallen der Fall ist. Damit empfiehlt sich der Kunststoff nicht nur für vielfältige Verpackungen, sondern auch zur Herstellung von Bauteilen und unzähligen Produkten, die wir täglich nutzen – angefangen bei der Zahnbürste bis hin zu Autoteilen und vielem mehr.

Warum ist Plastik für die Umwelt gefährlich?

Schon die Herstellung der Kunststoffe ist problematisch, bei der Produktion von PVC muss beispielsweise giftiges Chlor verwendet werden. Sollte dieser Kunststoff dann bei zu niedriger Temperatur verbrannt werden, können extrem giftige Dioxine austreten. Darüber hinaus werden Weichmacher zugesetzt, um die gewünschten Kunststoffeigenschaften zu erreichen. Diese binden sich nicht fest, sondern werden im Laufe der Zeit freigesetzt – mit möglichen gesundheitlichen Folgen. Ebenso problematisch ist die Verwendung schwermetallhaltiger Stabilisatoren, die den Kunststoff vor der schädlichen UV-Einwirkung schützen sollen. Es kommt also auf die Art des Kunststoffs an, aber eines haben alle gemeinsam: Plastik baut sich nicht ab, es bleibt uns de facto erhalten.

Eine Kunststofffläche zersetzt sich erst im Laufe von wenigstens 450 Jahren im Ozean in Mikroplastik! Angesichts der Menge von rund zehn Millionen Tonnen, die als Kunststoffmüll Jahr für Jahr in den Ozeanen landen, wird die Dimension der drohenden Katastrophe schnell klar: Es steht zu befürchten, dass es nur noch wenige Jahre braucht, bis es in den Weltmeeren weniger Fische gibt als Kunststoffmüll. Viele Meereslebewesen sind dadurch gefährdet, sollten sie unverdauliche Plastikteile aufnehmen oder sich im Müll verfangen. Selbst die winzigen Plastikteilchen sind allgegenwärtig und werden bereits in jedem Lebensbereich nachgewiesen.

Wie gelangt Plastik in die Umwelt?

Es lassen sich zwei große Wege ausmachen, wie die Kunststoffe in die Umwelt gelangen: Einerseits wird der Kunststoff in Form von Mikroplastik, also Plastikteilen mit weniger als 5 mm Durchmesser, in vielen Kosmetikprodukten verarbeitet. Dazu zählen beispielsweise Zahnpasta, Handwaschmittel oder Peelings, aber eben auch Wirkstoffvektoren im medizinischen Bereich oder als Reinigungspartikel in entsprechenden Strahlern, wie sie beispielsweise u. a. auf Werften genutzt werden. Andererseits zersetzen sich größere Kunststoffteile durch Witterung, mechanische, chemische und Lichteinflüsse – allerdings umfasst dieser Prozess eine vergleichsweise große Zeitspanne. Fakt ist jedoch, dass Sie Mikroplastik heute überall finden können: in den Meeren, Flüssen und im Trinkwasser, im Boden und in der Luft – und damit im menschlichen Organismus!

Wie können Sie Plastikmüll vermeiden und den Plastikverbrauch reduzieren?

Zunächst lohnt sich ein kritischer Blick in Ihre nächste Umgebung: Wo finden Sie überall Artikel, Einrichtungsgegenstände und andere Produkte aus Kunststoff – und wie lassen sie sich ersetzen? Sie werden schnell entdecken, wie verbreitet Plastik in unserem Leben ist. Deswegen aufzugeben, ist jedoch nicht zielführend, denn viele kleine Veränderungen ergeben in der Summe eine große. Gehen wir also Schritt für Schritt vor:

Plastikfrei einkaufen

In kaum einem anderen Bereich können Sie so viel Plastik einsparen, wie das beim Einkaufen der Fall ist: Die früher üblichen Einkaufstüten gehören der Vergangenheit an, aber die meisten Lebensmittel und Produkte sind immer noch zusätzlich verpackt – in Kunststoff.

Plastikfrei im Alltag

Einige einfache Maßnahmen reichen aus:

  • Einkaufs- und Gemüsebeutel aus Stoff nutzen – die lassen sich prima waschen und für lange Zeit verwenden.
  • Glasflaschen und -behälter für Getränke und offene Lebensmittel bevorzugen – Glas ist hygienisch und lässt sich ebenfalls wiederverarbeiten.
  • Obst und Gemüse unverpackt einkaufen – es schmeckt nicht nur besser, sondern lässt sich leichter prüfen.
  • Kleidung ohne Polyester, Elastan, Lycra und Polyethylen bevorzugen – das erhöht den Tragekomfort und sieht schick aus.
  • Statt Kaffee im Plastikbecher auf eine Tasse und statt auf Kapseln auf losen Kaffee zurückgreifen – dem Genuss und der Umwelt zuliebe.

Mit diesen relativ einfachen Maßnahmen können Sie Ihren Plastikverbrauch deutlich reduzieren. Wollen Sie komplett plastikfrei leben, ist Konsequenz notwendig.

Plastikfalle Badezimmer

Beispielsweise eröffnet das Badezimmer noch einiges an Optimierungspotenzial:

  • Deo gibt es nicht nur in Kunststoffflaschen, sondern in Alternativen aus Glas oder als festen Stick.
  • Ebenso sieht es bei Haarbürsten und Kämmen aus, hier empfiehlt sich Holz als geeigneter Rohstoff.
  • Duschgel, flüssige Seife und Handpflege aus dem Spender – diese Kunststoffartikel lassen sich leicht durch Alternativen wie feste Seife, die sich sowohl für den Körper als auch für die Haare eignet, ersetzen.
  • Statt Wegwerf-Hygieneartikel können Sie waschbare Lösungen oder plastikfreie Produkte aus Bambus und Baumwolle einsetzen.

Sie werden überrascht sein, wie viele der Kosmetikartikel sich aus natürlichen Zutaten herstellen lassen – bis hin zum Peeling und zur Maske.

Weniger Plastik im gesamten Haushalt

  • Viele der gängigen Küchenhilfen gibt es auch aus Holz, Glas, Edelstahl oder Bambus, wie beispielsweise Kochlöffel. Machen Sie einfach eine Bestandsaufnahme all der Utensilien, die Sie derzeit aus Plastik verwenden, um sie nach und nach auf eine natürliche Alternative auszuweichen.
  • Auf Wasserflaschen aus Plastik können Sie leicht verzichten, denn das deutsche Leitungswasser hat durchaus Trinkwasserqualität.
  • Fertiggerichte sind hygienisch in Kunststoff verpackt – Selbstgekochtes kommt ohne Plastik aus!

Weitere Anregungen für ein plastikfreies Leben:

  • Lunchboxen aus Holz, Edelstahl oder Glas
  • Glas- oder Edelstahltrinkflaschen statt Einwegflaschen
  • Verzicht auf in Plastik verpackte Snacks – ein Eis schmeckt auch aus der Waffel

Wenn Sie mit offenen Augen durchs Leben gehen, fallen Ihnen die vielen kleinen – und meist als praktisch empfundenen – Pröbchen, Verpackungen und Artikel aus Kunststoff schnell auf. Mit Kreativität finden Sie garantiert einen mehrfach verwendbaren und funktionalen Ersatz.

Was sind Plastikalternativen?

In erster Linie sind das Glas und Edelstahl, die jeweils sehr hygienisch gehandhabt und dem Verwertungsprozess zugeführt werden können. Diesem Ansatz folgen wir beispielsweise bei der Herstellung unserer Treppenlifte, um den Einsatz von Plastik weitestgehend zu reduzieren und eine Wiederverwendung der Teile möglich zu machen. Auch Hygieneartikel können aus angenehmen Alternativen wie Holz, Baumwolle und Bambus hergestellt sein – alles natürliche Rohstoffe, die sich im Laufe der Zeit ohne Rückstände abbauen.

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FAQ – Häufig gestellte Fragen zum Thema Plastik

Ist Plastik wirklich so schlecht?

Plastik war über Jahrzehnte die Lösung für viele Herausforderungen: Es ist leicht, nach Belieben hart oder flexibel und ausgesprochen beständig. Schon in der Herstellung ist der Kunststoff problematisch, da teilweise giftige und gesundheitsschädigende Stoffe verarbeitet werden müssen, um die gewünschten Eigenschaften zu erreichen. Umso wichtiger ist es, sparsam mit Plastik umzugehen.

Warum ist Plastik ein Problem?

Neben den problematischen Zusätzen, die beim Verbrennen oder Gebrauch von Plastik freigesetzt werden können, ist es vor allem die Stabilität des Kunststoffs: Einmal hergestellt kann er sich nicht natürlich zersetzen. Oft dauert es hunderte von Jahren, bis sich Plastik in Mikroplastik verwandelt hat – was die Belastung für Mensch und Umwelt nicht kleiner macht.

Wieso zersetzt sich Plastik nicht gut?

Kunststoffteile werden zwar im Laufe Zeit in Mikroplastik zerlegt, allerdings sind Mikroorganismen ganz offensichtlich nicht in der Lage, diese Partikel restlos zu zersetzen. Anders ausgedrückt: Plastik zählt zu den Substanzen, die als inert bezeichnet werden. Sie reagieren kaum oder gar nicht mit potenziellen Reaktionspartnern.

Wie lange braucht es, bis Plastik verrottet?

Für eine Flasche sind 450 Jahre notwendig – allerdings ist sie dann lediglich in Mikroplastik zersetzt.

Welche Auswirkung hat Plastik auf den Menschen?

Ob und wie Mikroplastik vom Menschen ausgeschieden werden kann, ist noch nicht klar – hier fehlen die belastbaren Forschungsergebnisse. Fakt ist jedoch, dass die bei der Verbrennung oder dem Gebrauch von Plastik freigesetzten Stoffe durchaus gesundheitsschädigend oder sogar giftig – also lebensgefährlich – sein können.

Was macht Plastik mit dem Meer?

Die enormen Mengen als Plastikmüll, die jedes Jahr in die Meere gelangen, sorgen für eine drastische Verschmutzung und gefährden Vögel und Meeresbewohner. Diese können sich darin verfangen, aber die Plastikteile und Mikroteile auch konsumieren, sodass sie letztendlich über die Nahrungskette in den menschlichen Organismus gelangen.

Was kann man gegen Plastikmüll im Meer tun?

Der Plastikmüll muss entfernt werden – mechanisch. Anschließend lassen sich diese Kunststoffe der sinnvollen Wiederverwendung zuführen.

Wie viel Tonnen Plastikmüll sind im Meer?

Zwischenzeitlich gelangen jährlich rund zehn Millionen Tonnen Kunststoffe in die Meere. Da diese Kunststoffe nicht verrotten, sondern sich lediglich in Mikropartikel zersetzen, summiert sich die Verschmutzung dramatisch.

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