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Die Nickelallergie: Wenn Juckreiz, Hautrötungen & Ausschlag die Lebensqualität einschränken

Nickelallergie

Falls Sie unter einer Nickelallergie leiden, sind Sie mit diesem Schicksal keineswegs alleine, Schätzungen zufolge sind rund 8,6 Prozent der Weltbevölkerung betroffen. In der Regel sind in Industriestaaten im Vergleich zu Entwicklungs- und Schwellenländern deutlich mehr Menschen von dieser speziellen Allergie betroffen. Welche Auslöser sind verantwortlich und was ist zu beachten? Lesen Sie hier die wichtigsten Fakten zum Thema Nickelallergie.

Was ist eine Nickelallergie?

Bei Allergikern reagiert das Immunsystem auf den Kontakt mit eigentlich harmlosen Stoffen oder Substanzen überempfindlich und widmet sich mit geballter Kraft der Bekämpfung vermeintlich gefährlicher Feinde. Betroffene leiden in der Folge unter mehr oder weniger stark ausgeprägten Symptomen. Allergien lassen sich in unterschiedliche Typen unterteilen:

  • Typ I: Soforttyp (z. B. Heuschnupfen, Pollenallergien, Nahrungsmittelallergien etc.)
  • Typ II: Zytotoxische Reaktion (z. B. als Folge einer Bluttransfusion mit falscher Blutgruppe)
  • Typ III: Immunkomplexbildung (z. B. allergische Gefäßentzündungen, Taubenzüchterlunge etc.)
  • Typ IV: Zelluläre Immunantwort (auch: Spättyp, z. B. Nickelallergie)

Die Nickelallergie ist der Typ-IV-Kategorie zuzuordnen, charakteristisch ist eine zeitversetzte Überreaktion des Immunsystems. Sie gilt als die am häufigsten vorkommende Form der Kontaktallergie (auch: allergische Kontaktdermatitis oder allergisches Kontaktekzem). Da es auch durch die Nahrungsaufnahme zum Kontakt mit Nickel kommen kann, ist die Nickelallergie zusätzlich den Lebensmittelallergien zuzuordnen.

Nickelallergie Ursache – wie kommt es dazu?

In der deutschen Bevölkerung liegt der Anteil an Menschen mit Nickelallergie bei schätzungsweise rund 15 bis 20 Prozent. Das European Centre for Allergy Research Foundation (ECARF) verweist darauf, dass für Frauen generell ein deutlich höheres Risiko besteht. Die Experten nehmen an, dass ein regelmäßiger Kontakt mit Modeschmuck, Kosmetika, Piercings und anderen Alltagsgegenständen für diesen Unterschied verantwortlich ist. Etwa 20 Prozent aller in Deutschland lebenden Mädchen und Frauen sind von einer Nickelallergie betroffen, bei Jungen und Männern liegt der Anteil hingegen bei lediglich fünf Prozent. Die Sensibilisierung bei Nickelallergie erfolgt häufig bereits im Kindesalter, in Deutschland leiden rund 8,5 Prozent der Kinder (unter 10 Jahren) und etwa zwölf Prozent der Jugendlichen (10 bis 17 Jahre) unter einer Nickelallergie.

Es handelt sich bei der Nickelallergie keineswegs um eine angeborene Erkrankung, allergischen Reaktionen geht grundsätzlich eine Sensibilisierung voraus. Entscheidend ist in der Regel der Kontakt mit nickelhaltigen Gegenständen wie Ohrringen, Ketten, Knöpfen oder Türgriffen. Nickel kann zwar in hoher Dosierung bei jedem Menschen zu Hautreizungen führen, bei sensibilisierten Personen genügen jedoch bereits geringe Kontaktmengen. Eine Nickelallergie kann sich grundsätzlich bei jedem Menschen entwickeln, zusätzlich können bestimmte Faktoren eine Sensibilisierung fördern:

  • Veranlagung zu Allergien
  • Neurodermitis oder andere atopische Erkrankungen
  • Beruf: Kontakt mit hohen Nickelmengen begünstigt die Sensibilisierung (z. B. Galvanisation)

Nicht nur Berufe in der verarbeitenden Industrie können die Entstehung einer Nickelallergie begünstigen, auch in anderen Arbeitsbereichen besteht ein höheres Risiko. Mitarbeiter im Supermarkt nehmen an der Kasse regelmäßig Münzen entgegen, die Scheren in Friseurgeschäften enthalten Nickel, und Büroangestellte kommen über Tastatur oder Drucker mit Allergieauslösern in Kontakt. Ebenfalls gefährdet sind weitere Berufsfelder wie beispielsweise Juweliere, Uhrmacher oder zahnärztliches Personal. Falls Sie unter einer Nickelallergie leiden, kann das Tragen von Schutzhandschuhen und Sicherheitskleidung das Risiko für das Auftreten von Nickelallergie-Symptomen deutlich mindern. Helfen diese Schutzmaßnahmen nicht, kann eine Umschulung erforderlich sein und in seltenen Fällen droht sogar die Arbeitsunfähigkeit.

Das Metall selbst ist nicht der eigentliche Allergieauslöser, das wirkliche Allergen entsteht erst durch die Verbindung der Nickelionen mit körpereigenem Eiweiß. Der leicht saure Schweiß Ihres Körpers kann Nickelionen aus dem Metall lösen, die anschließend problemlos durch die Hautbarriere in tiefere Hautschichten gelangen. Im Körper verbinden sich die Nickelionen mit körpereigenen Proteinen. Ihr Immunsystem hält diese eigentlich harmlosen Nickel-Eiweiß-Verbindungen für feindliche Eindringlinge und aktiviert komplexe Immunprozesse – das ist die Geburtsstunde der Nickelallergie. Nach der Sensibilisierung kann es bei einem erneuten Kontakt zum Auftreten der klassischen Symptome kommen. Der Nickelgehalt eines Gegenstandes spielt als Auslöser der Kontaktallergie eine untergeordnete Rolle. Deutlich entscheidender ist die Freisetzungsrate und somit die Anzahl der Nickelionen, die sich durch den Schweiß lösen und in die Haut gelangen.

Kaum zu meiden: Nickel ist überall

Nickel ist ein silbrig-weißes Metall und kommt mit einem Gehalt von rund 0,008 Prozent natürlich in der Erdkruste vor. Aufgrund seiner besonderen Eigenschaften ist es ein wesentlicher Bestandteil von Metalllegierungen, kommt häufig bei der Stahlveredelung zum Einsatz und ist in viele weitere Vorgänge der industriellen Verarbeitung eingebunden. Nachstehend sind einige Beispiele für nickelhaltige Alltagsgegenstände aufgeführt:

  • Münzgeld
  • Modeschmuck
  • Reißverschlüsse
  • Metallknöpfe
  • Brillengestelle
  • Schlüssel
  • Kosmetika
  • Mineralölprodukte
  • Implantate (chirurgisch/orthopädisch)
  • Zahnersatz

Die Liste ist keineswegs vollständig, es gibt eine Vielzahl unterschiedlicher Produkte, die Nickel enthalten. Nicht nur Modeschmuck kann nickelhaltig sein, das Metall ist ein Bestandteil vieler Legierungen. Selbst in Weißgoldschmuck ist ein Nickelanteil von etwa 10 bis 13 Prozent festzustellen. Sogar Tabak enthält pro Kilo bis zu 5,4 mg Nickel, der nach dem Rauchen sogar im Zigarettenrauch nachweisbar ist.

Nickelallergie: Welche Symptome treten auf?

Da es sich bei der Nickelallergie um eine Typ-IV-Allergie handelt, stellen Sie die ersten Anzeichen nicht sofort nach dem Kontakt fest. In der Regel kommt es zu einer zeitverzögerten Reaktion und es dauert etwa 12 bis 72 Stunden, bis sich die klassischen Nickelallergie-Symptome zeigen und sich ein allergisches Hautekzem (Kontaktdermatitis) bildet:

  • Schwellung und Rötung der betroffenen Hautstelle
  • Knötchen- bzw. Blasenbildung (Pusteln, nässende Bläschen)
  • Juckreiz (meist stark ausgeprägt)

Nach Beendigung des Nickelkontakts heilt die Haut selbstständig ab, in der Regel kommt es zu einer vollständigen Regeneration. Dauert der Kontakt an oder wiederholt er sich regelmäßig, besteht die Gefahr, dass sich ein chronisches Kontaktekzem bildet. Es zeichnet sich durch folgende Symptome aus:

  • Haut ist dauerhaft gerötet, schuppig und trocken
  • Schmerzhafte Risse in der Hautoberfläche
  • Verhornungen und entzündliche Verdickungen
  • Hautbild ist dauerhaft verändert

Als Folge der dauerhaft geschädigten Haut ist keine ausreichende Schutzbarriere mehr vorhanden, Bakterien und andere Erreger können leichter in untere Hautschichten eindringen. Es entstehen schmerzhafte Entzündungen, zudem gelangen Allergene schneller in den Körper und verstärken die allergischen Reaktionen. Ohne Behandlung kann es im Extremfall zu einer irreparablen Schädigung der betroffenen Hautstelle kommen.

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In den meisten Fällen sind die Reaktionen des Immunsystems auf die Berührungsstelle begrenzt, beispielsweise auf die Haut unterhalb eines nickelhaltigen Ringes oder Kettenanhängers. Bei besonders sensiblen Allergikern kann es in seltenen Fällen zu einem generalisierten Auftreten eines Kontaktekzems kommen, in der Regel sind Zigarettenrauch oder eine stark nickelhaltige Ernährungsweise ausschlaggebend.

  • Großflächige Hautbildveränderungen (Rötungen, Juckreiz, Schwellungen etc.)
  • Allgemeines Unwohlsein
  • Bauschmerzen, Übelkeit, Erbrechen
  • Erhöhte Körpertemperatur, Fieber
  • Schmerzhafte Schleimhautveränderungen im Mund- und Rachenraum (z. B. durch Zahnprothesen)

Die Symptome treten bei einem generalisierten hämatogenen Kontaktekzem nicht nur an einer Stelle auf, die Beschwerden können Ihren gesamten Körper betreffen.

Gesundheitliche Probleme durch nickelhaltige Nahrung

Für besonders sensible Menschen ist nicht alleine der Hautkontakt mit Nickel problematisch, eine nickelhaltige Ernährung kann ebenfalls eine Nickelallergie und Symptome im Darm begünstigen. Bei dieser Variante handelt es sich um eine nickelbedingte Lebensmittelallergie, die bei manchen Allergikern als Begleiterscheinung der verbreiteten Kontaktallergie auftreten kann. Zwischen beiden Formen gibt es einen entscheidenden Unterschied. Während bei der Kontaktallergie das Auftreten der Symptome von der Freisetzungsrate abhängt, ist bei einer nahrungsmittelbedingten Nickelallergie der reine Nickelgehalt der konsumierten Lebensmittel entscheidend.

Nickel ist in nahezu allen Lebensmitteln zu finden und kommt gleichermaßen in pflanzlichen und tierischen Nahrungsquellen vor. Selbst in Mineralwasser und Leitungswasser ist ein Nickelgehalt nachweisbar. Sie sollten weiterhin beachten, dass viele pflanzliche Erzeugnisse mehr Nickel enthalten als tierische Produkte. Folgende Lebensmittel sind beispielsweise für einen hohen Nickelanteil bekannt:

  • Sojaprodukte
  • Tomatenmark
  • Nüsse
  • Kakao
  • Schokolade
  • Schwarzer Tee
  • Weizenkleie

Reagieren Sie allergisch auf nickelhaltige Lebensmittel, treten Nickelallergie-Beschwerden auf, die mit den Kontaktallergie-Symptomen vergleichbar sind.

Nickelallergie: Wie stellt der behandelnde Arzt die Diagnose?

Steht bei Ihnen aufgrund charakteristischer Symptome der Verdacht einer Nickelallergie im Raum? Dann ist Ihr Hausarzt der erste Ansprechpartner. Alternativ können Sie zunächst einen Dimethylglyoxim-Test aus der Apotheke selbst durchführen. Mit diesem Schnelltest lässt sich eine mögliche Nickelsensibilisierung feststellen, er ersetzt jedoch keinesfalls Rat und Diagnose eines fachkundigen Mediziners.

Zur diagnostischen Abklärung erfolgt in der Regel eine Überweisung an einen Dermatologen, der als Facharzt für Hauterkrankungen mit der Diagnose einer Nickelallergie bestens vertraut ist. Im Idealfall besitzt der betreffende Mediziner eine Zusatzausbildung als Allergologe. Zunächst steht die Anamnese an. Der behandelnde Arzt erkundigt sich im Rahmen eines ausführlichen Patientengesprächs nach Ihrer Krankengeschichte und fragt beispielsweise nach Allergien oder Erkrankungen wie beispielsweise Neurodermitis. Anschließend schildern Sie, welche Symptome aufgetreten sind. Wichtig sind dabei das betroffene Hautareal sowie die Art und Dauer der Beschwerden. Meist zeigen sich bei diesem Gespräch bereits erste Hinweise auf eine mögliche Nickelallergie. Anschließend untersucht der Arzt die betreffenden Hautareale und nimmt sie dabei genau in Augenschein.

Nickelallergie

Besteht nach der Anamnese der begründete Verdacht, dass in Ihrem Fall eine Nickelallergie vorliegt, folgt im nächsten Schritt der Epikutantest. Mittels Pflaster wird anschließend Nickelsulfat zusammen mit weiteren allergenen Substanzen (z. B. Konservierungsstoffe, Metallsalze, Duftstoffe etc.) auf Ihren Rücken aufgebracht. Nach einer Wartezeit von 24 bis 48 Stunden wird das Pflaster entfernt und begutachtet. Eine abschließende Auswertung erfolgt in der Regel nach etwa drei bis sieben Tagen. Zeigen sich an der Teststelle klare Hautveränderungen, erhärtet sich der Verdacht auf Nickelallergie. Eine Blutuntersuchung ist zwar möglich, dient jedoch eigentlich nur wissenschaftlichen Zwecken und spielt in der Praxis keine Rolle.

Welche Behandlung hilft bei Nickelallergie?

Eine Nickelallergie ist nicht heilbar. Ist die Sensibilisierung erfolgt, ist die Erkrankung Ihr lebenslanger Begleiter. Die Ursachen einer Nickelallergie lassen sich zwar nicht beheben, mit der richtigen Behandlung ist jedoch ein weitgehend beschwerdefreies Leben möglich. Meist genügt es, gegen Nickelallergie-Symptome einfache Hausmittel einzusetzen. Der beste Schutz ist ein bewusster Verzicht auf nickelhaltige Gegenstände wie Modeschmuck oder bestimmte Kosmetika. Falls Sie Nickel aus beruflichen Gründen nicht meiden können, sind beispielsweise Schutzhandschuhe bei Kontakt mit Münzgeld oder Schutzkleidung beim Galvanisieren empfehlenswert.

Regelmäßige Hautpflege lindert Symptome

Bei rissiger Haut ist die natürliche Hautbarriere gestört, Bakterien und Nickelionen können leichter in tiefere Hautschichten vordringen und Beschwerden verursachen. Mit der richtigen Pflege beugen Sie Hautirritationen vor oder tragen zur Linderung bestehender Nickelallergie-Beschwerden bei.

Prävention und Nachbehandlung

Eine gute Hautpflege ist eine sinnvolle Präventivmaßnahme, die das Auftreten von Symptomen merklich verringern kann. Die regelmäßige Pflege beugt trockener Haut und schmerzhaften Hautrissen vor, zudem wird die Hautbarriere gestärkt. Verwenden Sie für die Prävention und die Nachbehandlung von abheilenden Hautirritationen ausschließlich geeignete Präparate ohne allergene Inhaltsstoffe. Empfehlenswert sind hydratisierende Basistherapeutika, lassen Sie sich diesbezüglich von Ihrem behandelnden Arzt oder einem Apotheker beraten.

Therapie bei akuten Beschwerden

Treten bei einer Nickelallergie Beschwerden auf, die nicht nach dem Entfernen des Auslösers von selbst heilen, sollten Sie Ihren behandelnden Arzt aufsuchen. Meist verschreibt Ihnen der Mediziner eine cortisonhaltige Salbe oder Creme, die ein schnelleres Abheilen begünstigt. In der Regel genügt eine Anwendung für zwei bis drei Tage aus, in dieser Zeit sollten sich die Symptome bereits deutlich gebessert haben. Gegen den unangenehmen Juckreiz können Sie Hausmittel wie eine kühlende Creme oder feuchte Umschläge einsetzen. Ebenfalls empfehlenswert ist im Einzelfall die orale Einnahme von Antihistaminika.

Behandlung chronischer Beschwerden

Liegt ein chronischer Fall mit schwerer Ausprägung vor, kann eine UV-Lichttherapie dazu beitragen, die Beschwerden zu lindern. Häufig erfolgt bei dieser Form der Nickelallergie zudem eine ärztlich verordnete Behandlung mit Cortison-Tabletten. Tritt zusätzlich eine bakterielle Infektion auf, wird der Arzt begleitend eine örtliche Antibiotika-Behandlung anordnen. Falls der betroffene Hautbereich irreparabel geschädigt ist, lässt sich eine Hauttransplantation nicht vermeiden.

Nickelallergie Lebensmittel: Nickelarme Diät kann Symptome abmildern

Wenn Sie unter einer Nickelallergie leiden, können Sie sich vollkommen normal ernähren und müssen in der Regel keine Diätregeln beachten. Manche Allergiker leiden bei einem schweren Verlauf jedoch unter Nickelallergie-Symptomen, die den Darm betreffen, und klagen beispielsweise über Beschwerden wie Bauchschmerzen oder Übelkeit. Es besteht der Verdacht, dass nickelhaltige Lebensmittel die Symptome verschlimmern und die Lebensqualität der Betroffenen massiv einschränken. In diesen Fällen kann eine nickelarme Diät unter ärztlicher Aufsicht durchgeführt werden, bei der neben der Wahl der Lebensmittel auch die Zubereitung eine entscheidende Rolle spielt.

Nickelarme Lebensmittel sind beispielsweise:

  • Fleisch
  • Milch und reine Milchprodukte
  • Fette und Pflanzenöle (z. B. Butter, Olivenöl etc.)
  • Garnelen
  • Eier
  • Honig
  • Frisches Obst und Gemüse (bis auf wenige Ausnahmen)
  • Fisch (außer Sardine, Hering, Hecht und Bückling)

Frisches Obst und Gemüse sind zwar grundsätzlich empfehlenswert, bestimmte Produkte wie Kirschen, Hülsenfrüchte, Spinat oder Wirsing enthalten jedoch etwas höhere Nickelanteile. Bei einer ärztlich überwachten Diät verzichten Sie für einige Wochen weitgehend auf nickelreiche Nahrungsmittel. Im Einzelfall kann ein Provokationstest durchgeführt werden. Durch eine einmalige Nickelgabe soll sich zeigen, ob Beschwerden auftreten oder nicht. Weiterhin kann der Arzt empfehlen, Schritt für Schritt einzelne Lebensmittel mit höherem Nickelanteil in den Ernährungsplan aufzunehmen, um das Auftreten möglicher Nickelallergie-Symptome besser einschätzen zu können.

Beschwerdefrei leben mit Nickelallergie

Verzichten Sie auf nickelhaltige Gegenstände wie Modeschmuck, Reißverschlüsse und Metallknöpfe, sollten Sie auch auf einen möglichst nickelfreien Haushalt achten. Wenig empfehlenswert sind beispielsweise Wasserkocher mit offener Heizspirale und nickelhaltiges Kochgeschirr. Andernfalls sind weitere Nickelallergie-Symptome möglich, die den Darm betreffen. Treten Symptome auf, sollten Sie Ihren behandelnden Arzt aufsuchen und die verordnete Behandlung durchführen. Bleiben Hautirritationen längere Zeit unbehandelt, können aufgrund der geschädigten Hautbarriere zusätzlich bakterielle Infektionen oder Pilzerkrankungen auftreten. Die Nickelallergie ist zwar nicht heilbar, mit den richtigen Maßnahmen ist jedoch durchaus ein Leben ohne Symptome möglich. Falls Ihnen allgemein das Leben im Alltag aufgrund von Alter oder Verletzungen schwerfällt und das tägliche Treppensteigen große Sorgen bereitet, empfehlen wir Ihnen den Einbau eines Treppenlifts für ein beschwerdefreies und selbstständiges Leben.

FAQ – Häufig gestellte Fragen zum Thema "Nickelallergie"

Was darf man bei einer Nickelallergie nicht essen?

Grundsätzlich können Sie weitgehend normal essen, meist ist ein Verzicht auf bestimmte Nahrungsmittel nicht erforderlich. Treten Darmprobleme auf, können Sie unter ärztlicher Aufsicht auf nickelhaltige Nahrungsmittel wie beispielsweise Sojaprodukte, Nüsse oder Weizenkleie verzichten.

Was hilft schnell gegen Nickelallergie?

Nickelallergie was hilft: Die effektivste Maßnahme ist der bewusste Verzicht auf nickelhaltige Gegenstände (Ohrringe, Kette, Armband etc.). Eine Heilung der Nickelallergie ist jedoch nicht möglich.

Wie wirkt sich Nickel auf den Körper aus?

Bei einer Nickelallergie löst der Hautkontakt mit nickelhaltigen Gegenständen Hautirritationen wie Juckreiz, Rötungen, Bläschen oder Schwellungen aus. Nickelhaltige Lebensmittel können bei sensiblen Personen zu Darmproblemen führen.

Wo ist überall Nickel drin?

Nickel ist ein natürlich vorkommendes Metall, es findet sich sogar in Leitungswasser, pflanzlichen und tierischen Nahrungsmitteln und zahlreichen Alltagsgenständen. Auch in Tattoofarben, Piercings, Kochtöpfen und vielen weiteren Gegenständen ist Nickel enthalten.

Haftungsausschluss und allgemeiner Hinweis zu medizinischen Themen: Die hier dargestellten Inhalte dienen ausschließlich der neutralen Information und allgemeinen Weiterbildung. Sie stellen keine Empfehlung oder Bewerbung der beschriebenen oder erwähnten diagnostischen Methoden, Behandlungen oder Arzneimittel dar. Der Text erhebt weder einen Anspruch auf Vollständigkeit noch können die Aktualität, Richtigkeit und Ausgewogenheit der dargebotenen Information garantiert werden. Der Text ersetzt keinesfalls die fachliche Beratung durch einen Arzt oder Apotheker und er darf nicht als Grundlage zur eigenständigen Diagnose und Beginn, Änderung oder Beendigung einer Behandlung von Krankheiten verwendet werden. Konsultieren Sie bei gesundheitlichen Fragen oder Beschwerden immer den Arzt Ihres Vertrauens!

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