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Mehlersatz – schmackhaft backen und kochen ohne Weizenmehl

Mehlersatz

Durch den Krieg in der Ukraine sind einige Lebensmittel – darunter Mehl und Öl – deutlich im Preis gestiegen. In einigen Supermärkten waren zeitweise die Mehlregale leer. Vor allem Weizen wird für absehbare Zeit auf dem Weltmarkt Mangelware sein. Jedoch gibt es auch andere Gründe, nach einem Mehlersatz zu suchen. Beispielsweise benötigen Menschen, die sich kohlenhydratarm ernähren oder unter einer Glutenunverträglichkeit leiden, einen Ersatz für konventionelles Mehl.

Als Mehlersatz können zahlreiche Produkte dienen. Andere Getreidesorten wie Dinkel oder Hafer können Weizenmehl nahezu perfekt ersetzen. Weit verbreitet sind inzwischen Nuss- oder Mandelmehl. Auch aus Hülsenfrüchten, Erdmandeln oder sogenannten Pseudogetreiden wie Amarant, Buchweizen, Quinoa oder Chia lässt sich ein leckerer Mehlersatz erzeugen.

Kann man Mehl ersetzen?

Getreidemehl ist in unserem Alltag nahezu allgegenwärtig. Es dient zum Backen, zum Andicken von Süßspeisen und als Bindemittel für Suppen oder Saucen. Wer zum Bäcker geht, kommt mit Brot oder Gebäck aus Getreidemehl nach Hause. Auch in vielen anderen Lebensmitteln wie Teigwaren oder Frühstücksflocken ist als Grundstoff Mehl enthalten. Mehl und Getreideprodukte liefern nicht nur Kalorien, sondern auch lebenswichtige Vitamine und Spurenelemente.

Grundsätzlich gilt, dass sich Mehl sehr gut ersetzen lässt. In der heimischen Küche verwenden wir vor allem Weizenmehl. Als Mehlersatz kommen zum einen andere Getreidemehle infrage. Beispielsweise lässt sich Weizenmehl durch Dinkelmehl ersetzen. Und auch aus Nüssen, Mandeln, Hülsenfrüchten oder sogenannten Pseudogetreiden lassen sich leckere Mehle produzieren.

Warum Mehlersatz?

Für den Verzicht auf Mehl und folglich den Bedarf nach einem Mehlersatz kann es viele Gründe geben. Die aktuelle Weizenmehlknappheit durch den Krieg in der Ukraine ist nur eine mögliche Facette. Zudem ist Deutschland in der Lage, seinen Bedarf an Getreide und Mehl aus eigenen Ressourcen abzusichern.

Wenn von einem Mehlersatz die Rede ist, geht es meist darum, womit sich Weizenmehl und – in geringerem Umfang auch Roggenmehl – ersetzen lässt. Menschen mit einer Glutenunverträglichkeit können auch diverse andere Getreidemehle nicht verwenden und sind sehr umfassend auf einen hochwertigen und praktikablen Mehlersatz angewiesen. Einen Ersatz für herkömmliches Mehl benötigen auch Menschen, die sich kohlenhydratarm ernähren und deshalb konventionelles Mehl nicht oder nur begrenzt verwenden wollen.

Außerdem ist Mehlersatz sinnvoll, wenn Sie kochen oder backen möchten, aber kein Weizenmehl zu Hause haben. Statt für eine Packung Mehl einkaufen zu gehen, helfen Ihnen unsere Mehlalternativen weiter. So müssen Sie nicht aufs Backen und Kochen verzichten! Ein köstlicher Kuchen oder ein duftendes Brot bedeuten schließlich Lebensqualität. Noch besser wird Ihr alternativer Kuchen zum Beispiel mit selbst angebauten Erdbeeren.

Wichtig ist, dass Sie nach Alternativen suchen, statt auf etwas zu verzichten. Wenn Ihnen beispielsweise das Treppensteigen schwerfällt, ist ein Treppenlift eine gute Lösung und Alternative für neue Lebensfreude.

Gluten- und Getreideunverträglichkeiten

Der Verzehr von Weizenmehl-Produkten kann zu verschiedenen Unverträglichkeitsreaktionen in einem Spektrum von einer leichten Weizensensitivität bis zu schweren Allergien führen. Verantwortlich dafür ist Gluten sowie andere Weizeninhaltsstoffe. Betroffene müssen Weizenmehl ersetzen, vertragen aber auch einige andere Getreidemehle nicht. Beispielsweise können Menschen mit einer Glutenunverträglichkeit kein Dinkelmehl statt Weizenmehl verwenden.

Ein glutenfreier Mehlersatz sind beispielsweise Mehle aus Hafer, Hirse, Reis und Mais, aus Pseudogetreiden, Nüssen, Mandeln oder Süßkartoffeln.

Kohlenhydratarme Ernährung – Low Carb

Viele Menschen praktizieren eine Low-Carb-Ernährung. Low Carb steht im Ruf, dass es gesundes und dauerhaftes Abnehmen wirksam unterstützen kann und auch sonst gesundheitsfördernd wirkt. Das Prinzip von Low Carb besteht darin, einen mehr oder weniger großen Teil der Kohlenhydrate in der Nahrung durch Proteine und gesunde Fette zu ersetzen. Bei strengen Varianten werden so gut wie keine Kohlenhydrate mehr verzehrt. Da Getreidemehl der wichtigste Lieferant für Kohlenhydrate ist, benötigen Menschen, die Low Carb praktizieren, einen Ersatz dafür. Viele alternative Mehle enthalten deutlich weniger Kohlenhydrate als Weizen- oder Roggenmehl. In unserem Ratgeber finden Sie Tipps und Tricks, um mit gesunder Ernährung im Alter fit zu bleiben.

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Welche Mehlsorten gibt es?

Mehl ist eine Bezeichnung für den Zustand und den Mahlgrad von Getreide. Getreidemehle sind ein mehr oder weniger feines Pulver aus gemahlenen Getreidekörnern. Auch Mehl aus anderen Ausgangsstoffen wird in Pulverform geliefert. Mit Ausnahme von Molke- oder Casein-Produkten handelt es sich bei Mehl um ein pflanzliches Erzeugnis.

Gezielt angebaut werden Getreidepflanzen seit über 13.000 Jahren. Spätestens in den ersten Hochkulturen wurde Mehl zu einer der wichtigsten Grundlagen der Ernährung. Getreidemehl ist ein Grundnahrungsmittel, das weltweit produziert und konsumiert wird. Hierzu trägt bei, dass es günstig, sättigend und reich an Kalorien ist. Zudem enthält es zahlreiche wertvolle Vitalstoffe, die für eine vollwertige Ernährung unverzichtbar sind. Für den Verzehr muss Mehl gebacken oder in anderer Form verarbeitet werden. Im rohen Zustand ist es in der Regel nicht genießbar.

Getreidearten für die Herstellung von Mehl

Als Grundstoff für die Herstellung von Mehl dienen zahlreiche Getreidearten. Hierzu gehören:

Weizen

Roggen

Dinkel

Emmer

Einkorn

Gerste

Hafer

Hirse

Mais

Reis

Viele dieser Getreidearten sind hervorragend als Alternativen zu Weizen- oder Roggenmehl geeignet. Derzeit erleben Urgetreide wie Dinkel, Emmer oder Einkorn eine Renaissance. Dahinter steht vor allem der Wunsch nach gesunden und ökologisch hergestellten Lebensmitteln. Alle drei Getreidearten gehören zu den Vorfahren des heutigen Brotweizens und weltweit zu den ersten kultivierten Brotgetreiden. Im Vergleich zu heute vorherrschendem Getreide sind sie besonders reich an Nähr- und Ballaststoffen. Beispielsweise ist Dinkel mit einem Proteingehalt von elf Prozent ein sehr potenter Eiweiß-Lieferant. Allerdings können Menschen mit einer Glutenunverträglichkeit diese Getreidearten nicht als Mehlersatz verwenden, da sie ebenfalls Gluten enthalten.

Hafer und Gerste spielen in mitteleuropäischen Backstuben und Küchen seit jeher eine Rolle – nicht nur als Mehl und für Backwaren, sondern auch für Suppen und andere Gerichte. Beispielsweise lässt sich Gerste auf die gleiche Art wie Reis verwenden.

Reis, Mais und Hirse sind ein zentraler Bestandteil vieler internationaler Esskulturen. Reis und Reismehl-Produkte haben sich hierzulande seit Langem etabliert, jedoch gewinnen auch Hirse und Mais weiter an Bedeutung.

Mehlsorten und Mehltypen

Getreidemehle können nach Mehlsorten und Mehltypen unterschieden werden.

Mehlsorten sind nicht abhängig von der verwendeten Getreideart – vielmehr geht es dabei darum, welche Bestandteile des Getreidekorns vermahlen werden. Unabhängig davon, ob es sich um Weizen, Roggen, Dinkel oder andere Getreidearten handelt, besteht ein Getreidekorn aus der Schale, dem Mehlkörper und dem Keimling. Um Vollkornmehle herzustellen, wird das gesamte Korn verarbeitet.

Für alle anderen Mehlsorten wird entweder nur der Mehlkörper verwendet oder im Mahlgut ein bestimmter Anteil der Schalen und Randschichten des Getreidekorns belassen. Bei diesen Sorten handelt es sich um Auszug- oder Teilauszugmehle: Der Mehlkörper wird durch den Mahlvorgang aus dem Korn "herausgezogen". In Weißmehl ist ausschließlich der Mehlkörper enthalten. Auch auf diese Weise produziertes Roggenmehl ist weiß, wenn auch mit einer im Vergleich zu Weizen dunkleren Tönung. Dunklere Mehle erhalten ihre Färbung durch die Schalen, die im Mahlgut verbleiben.

Weißmehl besitzt eine besonders hohe Binde- und Klebefähigkeit, enthält jedoch geringere Mengen an Vitaminen, Mineralien und Ballaststoffen, die sich vor allem in der Schale von Getreidekörnern finden.

Handelsübliche Getreidemehle sind normiert, um zu gewährleisten, dass sie über konstante Eigenschaften und gleichbleibende Qualität verfügen. Beispielsweise darf Weizenauszugmehl Type 405 pro 100 Gramm maximal 500 Milligramm Mineralstoffe enthalten. Hierfür werden sie in bestimmte Mehltypen unterteilt. Weizenmehl gibt es zum Beispiel in den Typen 405, 550, 630, 812, 1050 und 1600. Mit der Type 00 wird italienisches Pizzamehl bezeichnet. Für andere Getreidearten wie Roggen oder Dinkel gibt es vergleichbare Typologien. Vollkornmehle erhalten keine Typenzahl, sondern werden unter dieser Bezeichnung gehandelt und vermarktet.

Welche Mehlsorte zum Einsatz kommt, richtet sich nach den physischen und geschmacklichen Eigenschaften, die daraus hergestellte Backwaren haben sollen. Kuchen, Weißbrot oder Brötchen werden aus hellen Auszugmehlen mit niedrigen Typenzahlen hergestellt. Für dunkle, herzhafte Brote werden dagegen dunkle Mehlsorten mit höheren Typen und häufig auch Mischungen aus verschiedenen Mehlen eingesetzt.

Was sind Alternativen?

Alternativen zu Weizen- oder Roggenmehl können Mehle aus anderen Getreiden oder aus anderen pflanzlichen Produkten sein. Als Mehlersatz können beispielsweise Nüsse, Mandeln, Pseudogetreide oder Hülsenfrüchte dienen.

Alternative Getreidemehle

Weizen- oder Roggenmehl durch andere Mehle zu ersetzen, liegt im Trend. Urgetreide wie Dinkel, Weizen oder Emmer gelten als vollwertiger und damit auch als gesünder. Zudem enthält Mehl aus Hafer, Reis, Mais, Pseudogetreide, Hirse oder Süßkartoffeln kein Gluten, sodass dieser Mehlersatz auch für Menschen mit einer Glutenunverträglichkeit bedenkenlos infrage kommt.

Nüsse und Hülsenfrüchte

Kokosmehl

Kokosmehl wird aus dem entölten Fruchtfleisch von Kokosnüssen hergestellt. Es kann genauso wie Mehl verwendet werden, verfügt jedoch über einen starken Eigengeschmack, sodass die Kokosnote zu den damit zubereiteten Speisen passen sollte. Im Vergleich zu Weizenmehl bindet Kokosmehl drei- bis viermal mehr Flüssigkeit, was Sie vor allem beim Backen berücksichtigen müssen. Der Umrechnungsfaktor zu herkömmlichem Mehl liegt bei 3:1 (ein Esslöffel Mehl = drei Esslöffel Kokosmehl). Optimal ist, wenn Sie nur einen Teil des Mehls durch Kokosmehl ersetzen.

Mandelmehl und Nussmehl

Mandelmehl hat einen nussigen, leicht süßen Geschmack. Es eignet sich hervorragend zum Backen und kann herkömmliches Mehl vollständig ersetzen. Auch Brot oder Hefeteig lassen sich problemlos mit Mandelmehl zubereiten. Bei Hefegebäck ist es jedoch besser, nur rund ein Viertel des Mehls mit Mandelmehl zu ersetzen. Der Umrechnungsfaktor zu Mehl liegt bei 2:1. Außerdem werden etwa zehn Prozent mehr Flüssigkeit benötigt. Aufgrund des süßen Geschmacks sollten Sie die verwendete Zuckermenge reduzieren. Mehl aus Haselnüssen, Walnüssen oder Macadamianüssen verfügt über vergleichbare Eigenschaften. Welche Mehlalternative Sie verwenden, hängt von Ihren geschmacklichen Präferenzen ab. Macadamianüsse sind beispielsweise gut geeignet, wenn Sie sich eine nahezu geschmacksneutrale Mehlalternative wünschen.

Hülsenfrüchte

Mehlersatz aus Hülsenfrüchten wird aus Kichererbsen, Linsen, Soja oder Lupinensamen hergestellt. Die Hülsenfrüchte werden dafür geschält, getrocknet und anschließend zu feinem Mehl vermahlen. Mehlersatz aus Hülsenfrüchten hat einen mild-nussigen Geschmack, der jedoch nicht so dominant wie bei Mehlen, die aus Nüssen oder Mandeln hergestellt werden, ist. Am häufigsten als Mehlersatz verwendet wird Kichererbsenmehl. Herkömmliches Mehl kann es mit dem Umrechnungsfaktor 1:1 ersetzen. Zum Backen sollte es ebenso wie andere Mehlalternativen aus Hülsenfrüchten mit anderen Mehlen wie Mandelmehl vermischt werden, da es sonst nicht sehr gut aufgeht. Zum Binden von Suppen und Saucen ist es ebenfalls hervorragend geeignet.

Erdmandeln

Erdmandelmehl ist nicht mit Mandelmehl identisch. Bei Erdmandeln handelt es sich um eine Pflanze, die in subtropischen und tropischen Regionen wächst und an deren Wurzeln sich als Nährstoffspeicher kleine Knollen bilden. Für die Herstellung von Erdmandelmehl werden die Knollen gewaschen, getrocknet und gemahlen. Geschmacklich bringt das Mehl milde Süße und eine nicht sehr stark ausgeprägte nussige Note mit. Erdmandelmehl eignet sich zum Backen und zum Binden und Andicken von Suppen, Süßspeisen und Saucen. Der Umrechnungsfaktor zu Mehl liegt bei 1:1. Ebenso wie bei den meisten anderen Mehlalternativen muss beim Backen im Vergleich zu herkömmlichem Mehl deutlich mehr Flüssigkeit verwendet werden.

Süßkartoffeln

Süßkartoffeln stammen ursprünglich aus Südamerika, heute werden sie in vielen tropischen und subtropischen Ländern, aber auch in gemäßigten Klimazonen angebaut. Als Nahrungsmittel dienen ihre unterirdischen Speicherwurzeln. Für die Herstellung von Mehl werden die Knollen geschält, zerkleinert und zu feinem Mehl vermahlen. Süßkartoffelmehl schmeckt nussig-süß, ohne dass sein Geschmack in Backwaren und anderen Speisen dominant ist. Optimal ist, wenn es mit anderen Mehlen kombiniert wird, da ein Teig aus Süßkartoffelmehl hierdurch eine bessere Struktur gewinnt. Gut geeignet sind dafür beispielsweise Chia-Samen. Süßkartoffelmehl kann nur bis zu einer Backtemperatur von 170 Grad Celsius verwendet werden – gegebenenfalls muss die Backzeit deshalb verlängert werden. Der Umrechnungsfaktor zu herkömmlichem Mehl liegt bei 1:1.

Pseudogetreide

Unter den Begriff der Pseudogetreide fallen verschiedene Saaten wie Buchweizen, Chia, Quinoa oder Amarant. Auch Kürbiskernmehl oder Traubenkernmehl sind in diese Gruppe einzuordnen. Der Geschmack dieser Mehle ist leicht und nussig. Sie eignen sich hervorragend für herzhafte Backwaren wie Brötchen oder Brot, für Bratlinge und Pancakes, als gesundes Porridge sowie zum Andicken von Suppen oder Saucen. Sie lassen sich gut untereinander, aber auch mit herkömmlichem Mehl und Mehlalternativen kombinieren.

Backen mit Mehlersatz

Was ist der beste Mehlersatz?

Eine pauschale Antwort auf die Frage, welcher Mehlersatz am besten ist, gibt es nicht. Einige Mehlalternativen können Sie ebenso universell verwenden wie Weizenmehl. Sie eignen sich auch dafür, Weizen- oder Roggenmehl vollständig zu ersetzen. Andere Mehle passen aufgrund ihres ausgeprägten Eigengeschmacks nicht zu allen Speisen. Für ein optimales Gesamtergebnis ist oft empfehlenswert, herkömmliches Mehl mit einem Mehlersatz zu kombinieren oder verschiedene Mehlalternativen zusammen anzuwenden. Um den für Sie optimalen Mehlersatz zu finden, müssen Sie etwas experimentieren. Wahrscheinlich werden Sie für unterschiedliche Backwaren und Speisen mehrere Sorten alternativer Mehle nutzen.

Welches Mehl hat die wenigsten Kalorien?

Möchten Sie mit einem Mehlersatz kalorienarm kochen oder backen, verwenden Sie Kokosmehl: Mit 352 Kalorien pro 100 Gramm gilt Kokosmehl als das kalorienärmste Mehl. Viele andere alternative Mehle erreichen vergleichbare Kalorienwerte.

Generell sind viele alternative Mehle im Vergleich zu herkömmlichem Mehl und insbesondere zu Weizenmehl reicher an Vital- und Ballaststoffen. Vor allem einige Pseudogetreide wie Quinoa oder Chia sind aus diesem Grund auch als sogenannte "Superfoods" bekannt.

Worauf muss man bei Mehlersatz achten?

Ein Mehlersatz muss möglichst alle Eigenschaften mitbringen, die wir von Weizen- oder Roggenmehl erwarten: Er muss sich zum Backen oder Kochen eignen und wichtige Nährstoffe enthalten, die für den Körper unverzichtbar sind. Und natürlich muss ein guter Mehlersatz sättigen und schmecken. Optimal ist, wenn die Grundstoffe für alternative Mehle aus ökologischem oder biologischem Anbau kommen.

Bei einem Mehlersatz für eine Low-Carb-Ernährung ist außerdem wichtig, dass er so kohlehydratarm wie möglich ist. Hier punkten vor allem Mehlalternativen, die nicht aus Getreide hergestellt werden.

Viele Mehlalternativen enthalten kein Gluten. Gluten ist ein Speicherprotein, das in Weizen und anderen Getreidearten vorkommt. Oft wird es auch als Kleber-Eiweiß bezeichnet. Klassischen Getreidemehlen wie Weizen- oder Roggenmehl verleiht es ihre Bindeeigenschaften. Wenn Sie mit Mehlersatz glutenfrei backen oder kochen wollen, benötigen Sie ein alternatives Bindemittel. Hierfür eignen sich beispielsweise Eigelb und pflanzliche Produkte wie Bananen, Flohsamen, Chia oder Leinsaat. Auch viele alternative Mehle verfügen über eine gute Bindungsfähigkeit.

Wichtig, wenn Sie als Mehlersatz Hafermehl verwenden: Um sicher zu sein, dass Hafermehl oder Haferflocken als Ersatz für Weizenmehl wirklich kein Gluten enthalten, sollten Sie nur Haferprodukte kaufen, die entsprechend zertifiziert sind und meist auch aus biologischem Anbau stammen. Bei nicht zertifizierten Produkten besteht die Gefahr, dass sie während der Herstellung mit glutenhaltigen Mehlen verunreinigt wurden, was im Fall einer Glutenunverträglichkeit zu gesundheitlichen Problemen führen kann.

Mehlersatz: Häufig gestellte Fragen und Antworten (FAQ)

Kann man Haferflocken als Mehlersatz nehmen?

Hafermehl ist ein hervorragender Mehlersatz. Zum Backen kann es wie jedes andere Mehl verwendet werden, ebenso eignet es sich zum Binden von Saucen oder zum Panieren. Sein leicht nussiger Geschmack verleiht Backwaren und anderen Speisen ein besonderes Aroma. Im Handel wird neben vielen anderen Mehlsorten auch Hafermehl angeboten. Alternativ können Sie diesen Mehlersatz selbst aus Haferflocken oder den etwas gröberen Haferkleien produzieren. Zum Mahlen dienen ein Stabmixer oder der Mahlaufsatz der Küchenmaschine. Der Mahlvorgang wird so lange wiederholt, bis das Hafermehl die gewünschte Konsistenz erreicht hat. Backen können Sie auch mit naturbelassenen Haferflocken – sie eignen sich für süßes ebenso wie für herzhaftes Gebäck.

Ein leckeres Rezept für Haferbrot: In den Teig kommen 500 Gramm kernige Haferflocken, 500 Gramm Magerquark, drei Eier, zwei Päckchen Backpulver und ein Teelöffel Salz. Verfeinern können Sie den Haferteig mit Röstzwiebeln, mageren Schinkenwürfeln oder Kräutern wie Thymian, Oregano oder Rosmarin. Gebacken wird das Haferbrot in einer gefetteten Kastenform bei 180 Grad Celsius und Ober- und Unterhitze.

Kann man Speisestärke als Mehlersatz nehmen?

Speisestärke gibt es in verschiedenen Varianten – beispielsweise als Weizen-, Mais-, Reis- oder Kartoffelstärke. Weniger bekannt sind Sago und Tapioka. Sago wird aus dem Mark der gleichnamigen Palmenart gewonnen, es eignet sich vor allem für Süßspeisen oder Rote Grütze. Tapioka ist ein Stärkemehl, das aus der Wurzel der Maniok- oder Cassava-Pflanze produziert wird, die in vielen tropischen Ländern zu den Grundnahrungsmitteln gehört. Es ist nahezu geschmacksneutral. Suppen und Saucen verleiht es eine besonders samtige, geschmeidige Konsistenz.

Als Mehlersatz lassen sich alle Stärkesorten hervorragend verwenden. Stärke wird sehr oft als Suppen- und Saucenbinder oder zum Andicken von Süßspeisen verwendet. Auch viele Teigwaren enthalten Stärke. Weniger bekannt ist, dass Sie mit Speisestärke auch backen können: Sie ersetzen einen Teil des Mehls durch den gleichen Anteil Stärke. Allerdings ist nicht empfehlenswert, Backwaren ausschließlich mit Stärke herzustellen, da sie hierdurch eine sehr feste Konsistenz erhalten würden. Am besten gelingen sie, wenn Sie lediglich ein Drittel bis die Hälfte des Mehls ersetzen.

Was nehmen, wenn kein Mehl da ist?

Wenn weder konventionelles Mehl noch Mehlalternativen vorhanden sind, können Sie auch Proteinpulver als Mehlersatz verwenden. Viele Kraftsportler setzen bereits seit Langem auf diese Produkte, um ihre Versorgung mit Eiweißen (Proteinen) zu optimieren. Im Handel werden Proteinpulver auf der Basis von Molke (Whey), Casein oder Soja angeboten. Mit Proteinpulver können Sie Mehl im Verhältnis 1:1 ersetzen. Auch das Binden von Saucen oder das Andicken von Süßspeisen sind damit möglich. Im Internet finden Sie eine Vielzahl von Rezepten für das Backen ohne Mehl, bei denen Sie stattdessen Proteinpulver verwenden. Am besten zum Backen geeignet sind Produkte auf Molke-Basis, die in unterschiedlichen Geschmacksrichtungen oder als geschmacksneutrale Pulver angeboten werden.

Kann man Mehl immer ersetzen?

Grundsätzlich ja. Die vorgestellten Mehlalternativen eignen sich dazu, Mehl beim Backen oder Kochen vollständig zu ersetzen. Möglicherweise müssen Sie anfangs etwas experimentieren, um das gewünschte Ergebnis zu erzielen. Jedoch steht der Mehlersatz konventionellen Mehlen wie Weizen- oder Roggenmehl weder in seinen Eigenschaften noch geschmacklich nach. Zudem verleihen viele alternative Mehle Gebäck und Speisen eine besondere geschmackliche Note. Andere Produkte wie Macadamia- oder Tapiokamehl sind nahezu geschmacksneutral.

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