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Entzündungen hemmen: entzündungshemmende Lebensmittel oder Medikamente?

Entzündungshemmende Lebensmittel

Die Art, wie wir uns ernähren, hat einen wesentlichen Einfluss auf unsere Gesundheit und unser Wohlbefinden. Eine gesunde Ernährung ist genauso wichtig wie möglichst unbelastete Luft zum Atmen und sauberes Wasser zum Trinken. Im Zusammenhang mit Entzündungen – oder medizinisch ausgedrückt: Inflammationen – wurde festgestellt, dass es sowohl entzündungsfördernde als auch entzündungshemmende Lebensmittel gibt.

Der folgende Beitrag möchte aufklären und Unterstützung bieten für den Fall, dass Sie – in welcher Form auch immer – von Entzündungen betroffen sind. Eine entsprechende Ernährung kann nicht nur vorbeugen, sondern mitunter dabei helfen, die Symptome zu lindern, ohne dass Sie auf entzündungshemmende Medikamente wie beispielsweise eine entzündungshemmende Salbe oder Tabletten zurückgreifen müssen bzw. diese nach Absprache mit dem Arzt reduzieren könnten.

Entzündungen als Ursache für Erkrankungen

Wussten Sie schon, dass nahezu jede Krankheit auf eine Entzündung zurückzuführen ist? Seien es Arthritis, Bronchitis, Krebs, Diabetes, multiple Sklerose, Osteoporose, Bluthochdruck oder Alzheimer – bei allen Unterschieden zwischen diesen Krankheiten ist ihnen eines gemeinsam: Sie beruhen auf übermäßigen Entzündungsreaktionen in unserem Organismus. Wissenschaftler und Mediziner gehen davon aus, dass letztendlich mehrere Hundert Formen gesundheitlicher Probleme und Leiden durch chronische Entzündungen im Körper entstehen.

Arthritis zum Beispiel hat in den letzten Jahrzehnten in der westlichen Welt geradezu epidemische Ausmaße angenommen, was zum größten Teil an einer ungesunden Ernährung liegt. Deshalb beschäftigt sich die heutige Forschung schwerpunktmäßig mit den Zusammenhängen von Lebensgewohnheiten und der Entstehung von Entzündungen. Ein bedeutendes Ergebnis dieser Forschungen ist, dass die Entstehung von Entzündungen und in der Folge der Ausbruch einer chronischen Erkrankung auf einer falschen bzw. fehlerhaften Ernährung in den Industrienationen beruht.

Wie wird eine Entzündung definiert?

Eine Entzündung kann als singuläres Symptom auftreten, etwa in der Form von Pickeln oder Akne, oder aber den gesamten Organismus belasten wie bei einer Blutvergiftung. Die Bezeichnungen und Begriffe für zahlreiche Erkrankungen, die im Zusammenhang mit einer Entzündung stehen, enden auf den zwei Silben "-itis". So ist eine Magenschleimhautentzündung in der medizinischen Terminologie eine Gastritis, eine Arthritis eine Gelenkentzündung,

Insgesamt gibt es fünf unterschiedliche Formen, in denen sich eine Entzündung äußern kann: als Schmerz, Schwellung, Hitze, Rötung oder eine gestörte Funktionsfähigkeit. Innere Entzündungen verlaufen anfangs häufig unbemerkt und können allenfalls an Reaktionen wie einem allgemeinen Unwohlsein oder Fieber erkannt werden.

Am Beginn eines Entzündungsprozesses steht in der Regel eine reduzierte Durchblutung an der betroffenen Stelle, gefolgt von einer vermehrten Durchblutung. Dadurch werden körpereigene Abwehrzellen wie die weißen Blutkörperchen zum Entzündungsherd gebracht. Es lässt sich also sagen, dass eine Entzündung im Normalfall eine natürliche Abwehrreaktion des Organismus auf Schadstoffe oder schädliche Erreger ist. Allerdings können eine ungesunde Lebensweise und eine falsche Ernährung ebenfalls Entzündungen auslösen, die sich zu chronischen Beschwerden auswachsen und dann nicht mehr als natürlicher Abwehrmechanismus zu betrachten sind. Sie müssen sich in diesem Zusammenhang vor Augen halten, dass unentdeckte chronische Entzündungen in der Überzahl der Fälle schwere Erkrankungen nach sich ziehen können. Eine vorbeugende Lebensweise ist deshalb unerlässlich, und im Mittelpunkt sollte eine Ernährung stehen, in der entzündungshemmende Lebensmittel eine Hauptrolle spielen.

Aber bevor wir Ratschläge für eine entzündungshemmende Ernährung bzw. entzündungshemmende Lebensmittel geben, gilt es, die Entzündungsursachen zu ergründen, die eine Vorstufe zu chronischen Erkrankungen darstellen.

Die wesentlichen Ursachen für Entzündungen

Eine Ernährung, die den Körper übersäuert und arm an Vitalstoffen ist, steht an erster Stelle. Weitere wesentliche Ursachen für Entzündungen können sein:

In diesem Zusammenhang ist immer zu berücksichtigen, dass eine Entzündung die natürliche Antwort des Körpers auf Stress verursachende, externe Angriffe ist. Eine einfache Erkältung zum Beispiel bringt den Organismus in eine solche Stresssituation. Der Körper reagiert darauf mit Fieber, also einer erhöhten Temperatur, um die auslösenden Erreger abzutöten.

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Diese Art der Reaktion gegen Krankheitserreger ist grundsätzlich positiv zu sehen, weil sie normalerweise die Genesung herbeiführt. Es gibt jedoch auch unterschwellige und dauerhafte Entzündungssituationen, die in der Regel auf eine falsche Lebensweise zurückzuführen sind. Der Körper wird dadurch permanent belastet und bringt die natürlichen Abwehrkräfte an ihre Grenze. Deshalb ist es wichtig, vitalstoffreiche und entzündungshemmende Lebensmittel zu sich zu nehmen, um das Immunsystem zu unterstützen und zu stärken.

Ein Blick auf unsere Ernährungsgewohnheiten

In den letzten Jahren hat sich ein Trend entwickelt, der mehr Wert auf eine ausgewogene Ernährung legt . Allerdings ist dieser Trend in der breiten Masse noch nicht wirklich angekommen. In den Industrienationen der westlichen Welt nehmen die Menschen immer noch viel zu viel raffinierten Zucker, tierische Proteine, Auszugsmehle und minderwertige Öle und Fette zu sich. Diese Produkte sind – ironisch ausgedrückt – die "besten" Zutaten für eine vitamin- und mineralstoffarme Ernährung, die den Körper übersäuert und den Säure-Basen-Haushalt des Organismus empfindlich stört. Die Folge sind von der Zahl her unüberschaubare entzündliche Kettenreaktionen.

Um für einen gesunden Ablauf aller Prozesse im Körper zu sorgen und chronische Entzündungen zu vermeiden, sollten möglichst viele entzündungshemmende Lebensmittel verzehrt werden und die Ernährung insgesamt überwiegend basisch sein. Dazu zählen antioxidative Vitalstoffe wie:

  • Vitamin C
  • Vitamin A
  • Vitamin E
  • Omega-3-Fettsäuren
  • Kupfer
  • Zink
  • Selen

Wenden wir uns nun im Detail der Frage zu: Welche Lebensmittel sind entzündungshemmende Lebensmittel? Welche Produkte können dazu beitragen, dass wir Entzündungen mit der geeigneten Nahrung verhindern können?

Der erste Schritt: entzündungshemmende Getränke – sauberes und reines Trinkwasser

Eine ausreichende Versorgung des Körpers mit Trinkwasser ist der erste Schritt zu einer ausgewogenen Ernährung, da nahezu alle Funktionen des Organismus ohne Wasser nicht reibungslos ablaufen können. Deshalb empfehlen Experten Erwachsenen, täglich rund 1,5 bis 2 Liter Wasser zu trinken. Es sollte reich an Mineralstoffen und frei von Fluoriden sein sowie einen leicht basischen Wert haben, etwa ab pH 7.

Dafür eignet sich Wasser aus mineralischen Quellen oder auch gefiltertes Wasser aus der Leitung. Mit modernen Filtern lässt sich zum Beispiel Leitungswasser mit dem erwünschten, leicht basischen pH-Wert in einer Qualität erzeugen, die einem Tiefenquellwasser entspricht.

Entzündungshemmende Lebensmittel

Parallel zur Versorgung der Körperfunktionen sorgt die ausreichende Aufnahme von Wasser auch dafür, dass schädliche Substanzen und entzündungsfördernde Giftstoffe ausgeschieden werden. Die Nieren und die Harnwege benötigen viel Wasser, um ausreichend durchgespült und entgiftet zu werden. Gleiches gilt für die Reinigung des Lymphsystems. Reines, sauberes Wasser ist also der erste Schritt, um Entzündungen zu vermeiden bzw. entzündungshemmende Lebensmittel zu sich zu nehmen.

Entzündungshemmende Lebensmittel für den Alltag

Vor allem pflanzliche Produkte, aber auch einige Fischarten, fallen unter die Rubrik "Entzündungshemmende Lebensmittel". Sie unterstützten den Organismus bei der Bekämpfung akuter und chronischer Entzündungen, dienen aber auch der Vorbeugung. In den folgenden Abschnitten stellen wir Ihnen einige entzündungshemmende Lebensmittel – unter anderem die Top 10 entzündungshemmende Lebensmittel – vor, die Sie nach Möglichkeit in Ihren täglichen Speiseplan integrieren sollten.

Kurkuma

Kurkuma enthält unter anderem den für die typische Farbe verantwortlichen Wirkstoff Curcumin. Dieser sorgt für mehr Festigkeit der Zellmembranen und damit für eine höhere Widerstandsfähigkeit gegen Krankheiten. Das entzündungshemmende Lebensmittel Kurkuma hilft gegen Erkrankungen wie Diabetes, Arthritis, Gastritis und Alzheimer. Zudem wird ihm eine vorbeugende Wirkung gegen Krebs nachgesagt. Neben Curcumin sind in der Pflanzenwurzel noch ätherische Öle enthalten, die ebenfalls hilfreich bei Entzündungen sind und zu ihrer Eindämmung beitragen. In der indischen Medizin des Ayurveda und in der Traditionellen Chinesischen Medizin wird Kurkuma seit Jahrtausenden gegen Entzündungen und andere Krankeitserscheinungen eingesetzt.

Ingwer

Ingwer ist wie Kurkuma seit sehr langer Zeit ein fester Bestandteil der traditionellen indischen und chinesischen Medizin. Das entzündungshemmende Lebensmittel verdankt seine Wirksamkeit den sogenannten Gingerolen. Sie sind für die Schärfe der Wurzel verantwortlich und untertstützen den Organismus gegen Inflammationen. Zudem ist Ingwer reich an Magnesium (siehe weiter unten), Vitamin C und Kalium – allesamt Substanzen, die unsere Abwehrkräfte stärken.

Zitronen

Dass Zitronen und andere Zitrusfrüchte viel Vitamin C enthalten, weiß jedes Kind. Der Wirkstoff stärkt das Immunsystem, schützt die Zellen und unterstützt den Körper beim Kampf gegen chronische Entzündungen. Dieses entzündungshemmende Lebensmittel wirkt allerdings am besten, wenn es kalt, zum Beispiel als Zitronenwasser, verzehrt wird. Es beschleunigt zudem die Entsäuerung des Körpers und die Ausscheidung problematischer Substanzen. Sie können Zitronen auch als Tee zubereiten und trinken, allerdings ist das Vitamin C nicht gegen Hitze gefeit und verliert in heißem Wasser einiges an seiner Wirkkraft.

Wichtig: Vitamin C kann in zu hoher Dosierung schädlich sein. Deshalb sollte der Bedarf nicht mit speziellen Präparaten oder Nahrungsergänzungsmitteln gedeckt werden, sondern mit natürlicher Nahrung wie Zitrusfrüchten oder roter Paprika.

Knoblauch

Knoblauch ist aufgrund seiner Geruchsentwicklung nicht jedermanns Sache. Andererseits veredelt er durch seinen intensiven Geschmack zahllose Gerichte aus nahezu allen Küchen der Welt und überzeugt durch seine gesundheitsfördernden Eigenschaften. Ursächlich dafür sind die Schwefelverbindungen namens Allicin und Quercetin, die das entzündungshemmende Lebensmittel zudem noch antibakteriell und antibiotisch wirken lassen. Am besten entfaltet Knoblauch seine guten Eigenschaften, wenn er roh gegessen wird.

Zwiebeln

Zwiebeln gehören wie Knoblauch zur botanischen Familie der Lauchgewächse. Sie enthalten ebenfalls Schwefelverbindungen, die der Gesundheit förderlich sind. Neben dem Antioxidans Quercetin ist hier das Molekül Onionin A verantwortlich für die antientzündliche Wirkung.

Darüber hinaus strotzen Zwiebeln und Lauchgemüse nur so vor weiteren Vitalstoffen, die für unseren Stoffwechsel unerlässlich sind. Das sind auf der einen Seite die Vitamine A, B, C, und E, auf der anderen Seite Mineralstoffe wie Magnesium, Kalium, Natrium, Kalzium und Phosphor. Bei roten Zwiebeln kommt noch der sekundäre Pflanzenstoff Anthocyan hinzu, der antioxidativ wirkt und für die rote Farbe verantwortlich ist. Anthocyane fangen schädliche Verbindungen ab, zum Beispiel freie Radikale, und schützen so den Organismus zusätzlich vor gesundheitlichen Schäden.

Spinat

Die Mär vom hohen Eisengehalt des Spinats hat sich ja mittlerweile als falsch erwiesen. Schuld daran war ein falsch gesetztes Komma in einer früheren Studie. Allerdings enthält er wie andere grüne Blattgemüse (Grünkohl, Mangold etc.) große Mengen an Chlorophyll, das ihm auch seine typische Farbe verleiht. Chlorophyll fördert die Leberfunktion, indem es beim Abtransport entzündungsfördernder Giftstoffe und Schwermetalle hilft. Das entzündungshemmende Lebensmittel enthält darüber hinaus noch Vitamin C, Kalzium und – zugegeben – auch etwas Eisen, was zur allgemeinen Stärkung des Immunsystems beiträgt.

Lachs, Makrele, Hering & Co.

Lachs, Makrele, Thunfisch, Sardinen und Hering gehören zu den sehr fetthaltigen Fischarten und enthalten zahlreiche Omega-3-Fettsäuren, die der menschlichen Gesundheit sehr zuträglich sind. Darunter ragen vor allem die Säuren Eicosapentaen (EPA) und Docosahexaen (DHA) als Wirkstoffe gegen Entzündungen heraus. Aus diesen Gründen empfehlen Ernährungsexperten, mindestens einmal pro Woche frischen Fisch zu essen.

Walnüsse und Leinöl

Vegetarier und Veganer können die genannten Fischarten über den Verzehr von Walnüssen oder Leinöl ersetzen. Beide enthalten Alpha-Linolensäure (ALA), aus der unser Körper die entzündungshemmenden Säuren EPA und DHA selbst erzeugen kann. Allgemein gelten als entzündungshemmende Lebensmittel neben Walnüssen und Leinöl auch andere pflanzliche Öle aus Raps, Oliven oder Algen. Dies hat die Studie "Allipids – Eine Serie von präventiv wirksamen Lebensmitteln auf der Basis von gesundheitsfördernden Lipiden" ergeben, die vom Bundesministerium für Bildung und Forschung gefördert wurde.

Unser Tipp: Schlucken Sie jeden Tag zum Frühstück oder zu einem Salat einen Teelöffel Leinöl. Als Alternative kommen Leinsamen in Frage, die Sie unter Ihr Müsli oder Ihren Joghurt mischen können. Dafür lassen Sie die Samen zuvor eine Weile in Wasser quellen oder brechen sie auf, dann entfaltet sich die positive Wirkung schneller und besser.

Ananas

Das entzündungshemmende Lebensmittel Ananas enthält ein Enzym namens Bromelain, das gegen die Symptome einer Inflammation wirkt. Das Enzym ist Bestandteil zahlreicher pharmazeutischer Produkte mit entzündungshemmender Wirkung. Wenn Sie lieber die Frucht genießen als ein Medikament einnehmen wollen, sollten Sie auf frische und nicht auf konservierte Ananas zurückgreifen, denn Bromelain zersetzt sich bei längerer Lagerung. Zudem finden sich in der frischen Frucht auch Vitamin C, Zink und Kalium, die dem Immunsystem zusätzlich förderlich sind.

Beeren und Kirschen

Beeren sind als entzündungshemmende Lebensmittel reich an Antioxidantien, die der Organismus zur Bekämpfung freier Radikaler benötigt, um sich vor einer vorzeitigen Alterung der Zellen zu schützen. Hervorzuheben sind in diesem Zusammenhang besonders Blaubeeren und Himbeeren. Freie Radikale tragen zudem zur Entwicklung von akuten und chronischen Entzündungen bei, denen kaum "leckerer" als mit Beeren begegnet werden kann. Ähnliches gilt für Kirschen. Kirschen und Beeren enthalten wie rote Zwiebeln reichlich sekundäre Pflanzenstoffe aus der Familie der Anthocyane, die für die Farbe und die entzündungshemmende Wirkung verantwortlich sind.

Entzündungshemmende Lebensmittel wie Beeren und Kirschen wirken am besten, wenn sie frisch oder allenfalls tiefgekühlt genossen werden. Bei anderen Konservierungsmethoden lässt die Kraft der wirksamen Inhaltsstoffe stark nach oder verschwindet sogar ganz. Das gilt vor allem für Vitamine.

Brokkoli

Brokkoli überzeugt nicht nur durch seine geringe Kalorienanzahl. Das Gemüse gehört in die Kategorie "Entzündungshemmende Lebensmittel" auf Grund des sekundären Pflanzenstoffs Senfölglykosid. Zudem hat Brokkoli positive Auswirkungen auf den Zuckerstoffwechsel des Körpers, was der Vorbeugung gegen Diabetes dient. Weiterhin ist der grüne Verwandte des Blumenkohls reich an den Vitaminen C, E und K und an Glukosinolaten, die wahrscheinlich gegen bestimmte Krebsarten helfen können.

Sauerkraut, Kefir, Kimchi

Fermentierte oder probiotische entzündungshemmende Lebensmittel sind unter anderem Sauerkraut und Kimchi. Sie sorgen für eine bessere Verdauung und schaffen ein Gleichgewicht in der Darmflora. Sie enthalten überaus nützliche Bakterienkulturen, mit denen sie das Immunsystem stärken und vor Entzündungen schützen. Kefir und andere fermentierte Milchprodukte können ebenfalls nützlich gegen Entzündungen sein, sollten jedoch mit Vorsicht genossen werden, da sie verschleimen und den Organismus übersäuern können. Ein entzündungshemmendes Frühstück ist daher mit Vorsicht zu genießen. 

Magnesium

Unser Körper braucht für eine gesunde Funktionalität zahlreiche Mineralstoffe. Im Zusammenhang mit Entzündungen ist in erster Linie Magnesium zu nennen. Ein Mangel an diesem Mineral kann die Entwicklung von akuten und chronischen Entzündungen fördern. Für Menschen, die an einer entzündlichen Krankheit leiden, ist Magnesium eine gute Alternative zu pharmazeutischen Entzündungshemmern, die zum Teil erhebliche Nebenwirkungen mit sich bringen.

Sie können Magnesiumpräparate rezeptfrei in Apotheken, Drogerien und sogar normalen Supermärkten kaufen. Wenn Sie lieber natürliche entzündungshemmende Lebensmittel zu sich nehmen wollen, empfehlen sich in Bezug auf Magnesium folgende Pflanzen und pflanzliche Produkte, die besonders viel von dem Mineral enthalten:

  • Vollkornreis
  • Sonnenblumenkerne
  • Kürbiskerne
  • Hirse
  • Quinoa
  • Amaranth
  • Mangold
  • Spinat
  • Portulak
  • Brennnesseln
  • Mandeln
  • Meeresalgen
  • Mohn
  • Salbei
  • Majoran
  • Basilikum

Fazit

Die Umstände können es erfordern, dass Sie bei akuten oder chronischen Entzündungen entsprechende Medikamente einnehmen müssen, um Ihre Gesundheit oder sogar Ihr Leben nicht zu gefährden. Allerdings ist dies häufig mit unangenehmen Nebenwirkungen verbunden, und die Einnahme sollte nur unter ärztlicher Aufsicht stattfinden.

Der bessere Weg ist – wie in den meisten Fällen, wenn es um Vorbeugen oder Therapieren geht, – vorbeugende Maßnahmen zu ergreifen, damit Sie nicht in Ihrem eigenen zu Hause einen eigenen Treppenlift installieren müssen. Entzündungshemmende Lebensmittel, wie sie in diesem Beitrag vorgestellt wurden, unterstützen den Organismus nicht nur gegen Inflammationen, sondern enthalten in der Regel noch zahlreiche andere Wirkstoffe, die der Gesundheit im Allgemeinen dienlich sind. Vielleicht finden Sie in Ihren Kochbüchern oder im Internet für entzündungshemmende Lebensmittel Rezepte, die Sie nachkochen können. 

FAQ – Häufig gestellte Fragen zum Thema entzündungshemmende Lebensmittel

Ist Joghurt entzündungsfördernd?

Ob Milchprodukte entzündungsfördernde oder entzündungshemmende Lebensmittel sind, ist in der Wissenschaft immer noch Gegenstand von kontroversen Debatten. Eine neuere Studie hat ergeben, dass fettarmer Joghurt durchaus entzündungshemmend wirken kann. Welche Inhaltsstoffe dafür verantwortlich sind, ist bisher aber noch nicht bekannt.

Was ist am stärksten entzündungshemmend?

Knoblauch, Zwiebeln und Lauchgemüse gelten als besonders entzündungshemmende Lebensmittel aufgrund der in ihnen enthaltenen Sulfide. Diese schwefelhaltigen Verbindungen haben eine antibakterielle und antioxidative Wirkung, die Entzündungen im Organismus vorbeugen kann.

Unter Medikamenten sind nichtsteroidale Entzündungshemmer (NSAR) und Antirheumatika zu empfehlen. Zu dieser Gruppe gehören Acetylsalicylsäure und verwandte Produkte wie Diclofenac, Ibuprofen und Naproxen. Deren Einnahme sollte aber immer in Abstimmung mit einem Arzt oder einer Ärztin erfolgen.

Was ist extrem entzündungshemmend?

Als extrem entzündungshemmende Lebensmittel gelten neben Zwiebeln und Lauchgemüsen Kurkuma, Ingwer und Fenchel mit ihren ätherischen Ölen. Bei Kurkuma wirkt der Pflanzenfarbstoff Curcumin zusätzlich als Entzündungshemmer, indem er die Zellmembranen festigt und dadurch die Widerstandsfähigkeit gegen Krankheiten erhöht. Darüber hinaus empfehlen Nahrungsexperten: Blaubeeren, Himbeeren und anderes Beerenobst sowie Kirschen wegen ihres Gehalts an Antioxidantien. Sowie grünes Blattgemüse (z. B. Spinat, Mangold, Grünkohl), Pflanzen mit Senfölglykosiden (z. B. Brokkoli, Radieschen, Kresse, Meerrettich, Rucola), probiotische Lebensmittel (z. B. Kefir, Sauerkraut, Kimchi, Kombucha) und Lebensmittel mit einem hohen Anteil an Omega-3-Fettsäuren (z. B. fette Fische wie Lachs, Hering, Makrele, aber auch Walnüsse, Chia-Samen und Leinöl).

Welche Lebensmittel sind entzündungsfördernd?

Wenn Sie unter Entzündungen leiden bzw. diesen vorbeugen wollen, sollten Sie auf diese Lebens- und Genussmittel verzichten: Zucker (wobei auch auf "versteckten" Zucker in Fertigmahlzeiten und Getränken geachtet werden sollte), Produkte aus Weißmehl, Alkohol, Wurst (z. B. Salami), Speck, geräuchertes Fleisch (sie alle enthalten ungesunde Omega-6-Fettsäuren und häufig Nitritpökelsalz als Konservierungsstoff), Milchprodukte und Eier (sie enthalten Arachidonsäure, die ebenfalls zu den Omega-6-Fettsäuren gehört) und künstliche Transfette (sie sind häufig in Süßigkeiten, frittierten Lebensmitteln und Fertigprodukten zu finden, gehören zu den ungesättigten Fettsäuren und können vom Organismus nicht verarbeitet werden).

Haftungsausschluss und allgemeiner Hinweis zu medizinischen Themen: Die hier dargestellten Inhalte dienen ausschließlich der neutralen Information und allgemeinen Weiterbildung. Sie stellen keine Empfehlung oder Bewerbung der beschriebenen oder erwähnten diagnostischen Methoden, Behandlungen oder Arzneimittel dar. Der Text erhebt weder einen Anspruch auf Vollständigkeit noch können die Aktualität, Richtigkeit und Ausgewogenheit der dargebotenen Information garantiert werden. Der Text ersetzt keinesfalls die fachliche Beratung durch einen Arzt oder Apotheker und er darf nicht als Grundlage zur eigenständigen Diagnose und Beginn, Änderung oder Beendigung einer Behandlung von Krankheiten verwendet werden. Konsultieren Sie bei gesundheitlichen Fragen oder Beschwerden immer den Arzt Ihres Vertrauens!

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