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Darmspiegelung - Indikationen, Nutzen, Risiken und Vorbereitung

Darmspiegelung und Darmkrebsvorsorge | TK Home Solutions

Ein gesunder Darm ist für ein langes und gesundes Leben essenziell. Kein Wunder, denn der Darm ist nicht nur der Ort für die Verarbeitung unserer Nahrung, sondern auch das Zentrum unserer Immunabwehr. Mit steigendem Lebensalter steigt aber auch die Notwendigkeit der Vorsorge, um den Darm gesund zu erhalten und Probleme frühzeitig zu erkennen.

Die Darmspiegelung ist eine besonders wirkungsvolle und vielseitig einsetzbare Methode zur Gesundheitsvorsorge. Aber wann wird sie durchgeführt? Welche Vor- und Nachteile bietet Sie? Und bereite ich mich optimal darauf vor? Wir haben die wichtigsten Antworten.

Was ist eine Darmspiegelung?

Die Darmspiegelung gehört zu den am häufigsten durchgeführten Untersuchungen des Magen-Darmtrakts. Es handelt sich dabei um eine Sondierung des Darms mit einem sogenannten Koloskop über den After. Der biegsame Schlauch ist mit einer Lichtquelle sowie mehreren Kameras zur Inspektion des Darms ausgestattet.

Das übertragene Bild können die behandelnden Ärzte auf gleich mehreren Monitoren beobachten und analysieren. Abhängig davon, welche Untersuchung oder Behandlung bei der Darmspiegelung durchgeführt werden soll, kann das Koloskop mit unterschiedlichen Aufsätzen ausgestattet werden.

So ist es etwa möglich, Gewebeproben aus dem Darm zu entnehmen oder per Spritze zielgerichtet Medikamente zu verabreichen. Grundsätzlich unterscheidet man je nach Untersuchungsgebiet:

  • die Dünndarmspiegelung (Enteroskopie)
  • die Dickdarmspiegelung (Koloskopie)
  • die Mastdarmuntersuchung (Rektoskopie)

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Wann führt man eine Darmspiegelung durch?

Darmspiegelungen kommen vor allem zu diagnostischen Zwecken sowie als Vorsorgeuntersuchung zur Anwendung. Im Rahmen der Vorsorge wird der Darm auf diesem Weg in regelmäßigen Abständen auf etwaige Veränderungen untersucht. Ein weiterer häufiger Grund für den Einsatz von Darmspiegelungen ist das Abklären von unklaren abdominalen Beschwerden.

Insbesondere bei den folgenden Symptomen hilft die Untersuchungsmethode dabei, der Ursache auf den Grund zu gehen:

  • langanhaltenden und wiederkehrenden Bauchkrämpfen
  • anhaltendem Durchfall
  • unklarer Gewichtsabnahme
  • Veränderungen des Stuhls
  • Appetitlosigkeit
  • Blut im Stuhl (Teerstuhl)


Darüber hinaus ist die Darmspiegelung in verschiedene Therapiemaßnahmen direkt eingebunden. Bei anhaltenden Problemen mit Darmpolypen können diese durch das Werkzeug direkt ohne weiteren Eingriff minimalinvasiv angetragen werden. Zudem ist auch die Probenentnahme möglich, wenn der Verdacht auf eine Darmkrebserkrankung besteht.

Warum sollte man im Alter eine Darmspiegelung machen?

Die Wahrscheinlichkeit, an Darmkrebs und anderen Veränderungen des Magen-Darmtrakts zu erkranken, steigt im Alter deutlich an. Aus diesem Grund empfehlen Mediziner eine regelmäßige Darmkrebsvorsorge. Bei Frauen gilt diese Empfehlung ab dem 55. Lebensjahr, bei Männern bereits ab dem 50. Lebensjahr.

Der große Vorteil der Darmspiegelung gegenüber anderen Vorsorgemethoden wie der Stuhluntersuchung ist die deutlich höhere Genauigkeit, da der Darm von innen bis in jeden Winkel hinein untersucht werden kann. Damit ist es möglich, bereits Vorstufen einer Krebserkrankung frühzeitig zu erkennen. Häufig können diese sogar unmittelbar entfernt werden. Bei anderen Untersuchungsmethoden ist das Erkrankungsgeschehen bereits fortgeschritten, bevor es zuverlässig entdeckt werden kann.

Ist der Befund unauffällig, sollte die Untersuchung in Absprache mit dem behandelnden Arzt alle 7 bis 10 Jahre wiederholt werden. Wer dennoch keine Darmspiegelung möchte, kann jährlich bzw. alle zwei Jahre einen Stuhltest durchführen lassen. Unter dem Strich erhöht die Untersuchung also die Wahrscheinlichkeit, Darmkrebs bereits im Frühstadium zu erkennen, was den Erfolg einer späteren Behandlung massiv erhöht.

Welche Risiken birgt eine Darmspiegelung?

Zunächst einmal ist die Darmspiegelung ein sehr sicheres und erprobtes Verfahren. Nichtsdestotrotz handelt es sich um ein invasives Verfahren, bei dem eine Sonde über den Darm in den Körper eingeführt wird. In seltenen Fällen kann es durch mechanische Schäden etwa an der Darmschleimhaut zu Blutungen kommen. Das Risiko liegt bei ca. 1 zu 1.000. Noch seltener sind Perforationen - also Löcher in der Darmwand - die in extrem unwahrscheinlichen Fällen bei der Untersuchung und Entfernung von Polypen entstehen können.

Ein Risiko, das nicht direkt mit dem Koloskop verbunden ist, betrifft die Wirkung der eingesetzten Beruhigungsmittel. Diese können während der Untersuchung auf den Kreislauf schlagen und etwa den Puls, den Blutdruck und die Sauerstoffsättigung negativ beeinflussen. Behandlungsbedürftige Beschwerden kommen etwa in einem von 1.000 Fälle vor. Besteht ein erhöhtes Kreislaufrisiko oder eine Unverträglichkeit gegen bestimmte Beruhigungsmittel, können Ärzte von Darmspiegelungen abraten oder führen diese nicht durch. Ihr behandelnder Arzt wird Sie hierzu informieren.

Darmspiegelung und Vorsorge im Alter: Selbst Menschen jenseits der 80 Jahre profitieren

Alter alleine ist kein Grund, auf die Darmkrebsvorsorge und folglich einer Darmspiegelung zu verzichten. Wer gesund ist und noch keine Darmspiegelung im Rahmen der Vorsorge erhalten hat, der sollte diese Untersuchung auch in Anspruch nehmen. Nach oben gibt es keinerlei Altersbegrenzung. Eine Einschränkung gilt nur für die zweite Darmspiegelung nach mehr als zehn Jahren: Sie ist nur angedacht, wenn der Patient bei der ersten Untersuchung jünger als 65 Jahre war.

Wie läuft die Untersuchung der Darmspiegelung ab?

Darmspiegelung als Krebsvorsorge

Die Darmspiegelung ist eine äußerst vielfältige Methode zur Therapie- und Diagnostik. Mittlerweile gehört sie zu den Standardverfahren, die an jedem Tag viele tausend Male nach einem festen 5 Schritte Schema durchgeführt wird:

  • Schritt 1: Vor der eigentlichen Untersuchung steht ein umfassendes Vorgespräch an. Hier informiert Sie Ihr Arzt über die Untersuchung und zeigt mögliche Risiken auf.
  • Schritt 2: Der zweite Schritt betrifft den Abend vor der Untersuchung sowie den Tag der Untersuchung selbst. Um den Darm zu reinigen, müssen Sie ein vom Arzt verschriebenes Abführmittel zum gegebenen Zeitpunkt einnehmen.
  • Schritt 3: Um die eigentliche Darmspiegelung durchführen zu können, erhalten Sie vor der Behandlung wahlweise ein Beruhigungsmittel oder alternativ eine Kurznarkose. Letztere hat den Vorteil, dass Sie von der Untersuchung nichts mitbekommen. Allerdings ist das Autofahren im Anschluss an die Untersuchung dann für 24 Stunden untersagt.
  • Schritt 4: Schritt vier umfasst die eigentliche Untersuchung, während der das Koloskop durch den After in den Dickdarm geschoben wird. Im Zuge der etwa halbstündigen Untersuchung betrachtet der Arzt die Darmschleimhaut, entnimmt (falls nötig) Proben und entfernt das Gerät schließlich.
  • Schritt 5: Abschließend erfolgt die Nachbesprechung der Untersuchungsergebnisse. Liegen Ergebnisse etwa von Gewebeproben nicht vor, kann es ein weiteres Gespräch geben. Abhängig vom Untersuchungsergebnis werden weitere Maßnahmen eingeleitet.

Was muss ich nach einer Darmspiegelung beachten?

Die häufigste Frage am Ende der Darmspiegelung zielt auf das richtige Verhalten nach der Untersuchung ab. Diesbezüglich haben wir eine gute Nachricht für Sie, denn nach einer Darmspiegelung können Sie sich in der Regel genauso verhalten wie zuvor. Sie können in den meisten Fällen auch wieder wie gewohnt essen, was nach der Nüchternphase zuvor zugegebenermaßen auch eine Wohltat ist. sieht es aus, wenn die Untersuchung bei Ihnen unter Narkose durchgeführt wurde. Dann sollten Sie mit dem Essen warten, bis die Wirkung der Narkose nachgelassen hat.

Wie kann ich mich auf eine Darmspiegelung vorbereiten?

Um die Darmspiegelung für Sie so angenehm und für den Arzt so einfach wie möglich zu machen, können Sie im Vorfeld bereits einiges tun:

  • Beginnen Sie rechtzeitig - wie mit dem Arzt besprochen - mit der Darmentleerung.
  • Essen Sie in den 4 bis 5 Tagen vor der Untersuchung möglichst leichte Kost. Auch auf Lebensmittel wie körnerhaltiges Obst (z.B. Kiwi) sollten Sie verzichten.
  • Gegen Hungergefühle vor der Darmspiegelung gehen Sie am besten mit viel Trinken und Kaugummis vor.
  • Achten Sie während und nach der Darmentleerung auf eine eingehende Pflege des Intimbereichs, um diesen zu säubern und Rötungen zu lindern. Ergänzend können auch Salben zum Einsatz kommen.
  • Nehmen Sie warme Kleidung mit und planen Sie genügend Zeit für die Untersuchung ein.
  • Lassen Sie sich zur Darmspiegelung von einer Person begleiten. Besonders wichtig ist dies bei einer Narkose.
  • Gehen Sie die 24 Stunden nach der Untersuchung langsam an und schonen Sie sich.

Haftungsausschluss und allgemeiner Hinweis zu medizinischen Themen: Die hier dargestellten Inhalte dienen ausschließlich der neutralen Information und allgemeinen Weiterbildung. Sie stellen keine Empfehlung oder Bewerbung der beschriebenen oder erwähnten diagnostischen Methoden, Behandlungen oder Arzneimittel dar. Der Text erhebt weder einen Anspruch auf Vollständigkeit noch kann die Aktualität, Richtigkeit und Ausgewogenheit der dargebotenen Information garantiert werden. Der Text ersetzt keinesfalls die fachliche Beratung durch einen Arzt oder Apotheker und er darf nicht als Grundlage zur eigenständigen Diagnose und Beginn, Änderung oder Beendigung einer Behandlung von Krankheiten verwendet werden. Konsultieren Sie bei gesundheitlichen Fragen oder Beschwerden immer den Arzt Ihres Vertrauens!

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